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Kubaner wütend über Pseudo-Reform: Ein Peugeot für 175.000 Euro

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Kubaner wütend über Pseudo-Reform: Ein Peugeot für 175.000 Euro

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Das haben sich viele Kubaner ganz anders vorgestellt.

Nach jahrzentelangen Restriktionen dürfen sie seit Freitag ganz legal ein aus dem Ausland importiertes Auto kaufen.

Doch nun wurde bekanntgegeben, dass auf die Verkaufspreise Steuern und andere Abgaben erhoben werden.

Die Preise erreichten von daher gleich am ersten Tag astronomische Höhen, zum großen Ärger der potentiellen Käufer.

“Ob einer, der sein Leben lang für die Revolution gearbeitet hat so ein Auto kaufen kann, müssen wir erst noch sehen. Sogar wenn man ihm einen Kredit gewährt, den er erst in 40 Jahren zurückzahlen muss, mal sehen”, so ein Mann skeptisch.

Ein fabrikneuer Peugeot 408 für 175.000 Euro oder ein gebrauchter Volkswagen Passat des Baujahres 2010 für 70.000 – bei Monatsgehältern von rund 15 Euro im Monat.

Es ist davon auszugehen, dass sich auf den Straßen Kubas somit bis auf weiteres wenig ändern wird: Autos, die vor der Revolution 1959 gebaut wurden oder Importfahrzeuge aus der einstigen Sowjetunion.