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Mehr Stürme und Hochwasser in Großbritannien

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Mehr Stürme und Hochwasser in Großbritannien

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Großbritannien macht sich auf weitere heftige Stürme gefasst. Die Behörden gaben mehrere Unwetter- und Hochwasserwarnungen aus. Vor allem die meterhohen Wellen sind gefährlich. In der Grafschaft Devon wird ein 18-Jähriger vermisst, der an einem Küstenpfad Fotos von dem Naturschauspiel machen wollte.

Hunderte Häuser, Straßen und Felder stehen unter Wasser. In Wales wurden mehrere Kleinstädte an der Küste vorsorglich evakuiert. Meteorologen sagen voraus, dass an diesem Wochenende Windböen mit knapp 100 Stundenkilometern über das Land fegen werden. Experten rechnen mit Sturmschäden in Millionenhöhe.

Auch in der französischen Bretagne kämpfen die Menschen gegen die Fluten. Viele klagen, dass man aus den großen Überschwemmungen vor drei Jahren keine Lehren gezogen habe. Ein Anwohner ist in seinem Haus gefangen: “Nach hinten können wir nicht raus. Uns bleibt also nichts anderes übrig als hier darauf zu warten, dass das Wasser sinkt.”

In Aarschot im belgischen Flandern saßen an die 500 Menschen mehrere Stunden lang in Zügen fest. Bäume waren auf die Gleise gefallen. Der Bürgermeister von Aarschot rief den Katastrophenzustand aus. Er warf der Eisenbahngesellschaft vor, zu spät die Rettungsdienste alamiert zu haben. Der Sturm richtete in der Region schwere Schäden an. In Mechelen riss er Teile des Stadiondachs weg. Verletzt wurde niemand.