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Schnee und Eis im Nordosten der USA

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Schnee und Eis im Nordosten der USA

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Heftige Schneefälle, starker Wind, klirrende Kälte über dem
Nordosten der USA: Betroffen sind vor allem die Neuengland-Staaten mit Metropolen wie Boston, New York, Philadelphia und Washington.

Rund 5000 Flüge fielen am Donnerstag und Freitag aus, mehr als 10000 waren verspätet. Manche Flughäfen wie beispielsweise John F. Kennedy in New York stellten ihren Betrieb zeitweise ganz ein.

Die Schneefälle in New York gelten als erster Test für den neuen Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, der sein Amt Anfang Januar angetreten hatte. De Blasio hatte sich nach einem Schneesturm im Jahr 2010 kritisch über die Arbeit seines Vorgängers Michael Bloomberg geäußert. “Wir müssen es diesmal richtig machen”, sagte de Blasio
jetzt. “Wir sind extrem konzentriert darauf, diese Stadt zu
verteidigen.”

Wie üblich bei solchen Wetterlagen werden in den USA viele
Stromausfälle erwartet. Dies liegt vor allem daran, dass
Stromleitungen häufiger als in Deutschland noch über der Erde verlaufen. Eis und umstürzende Bäume sind oftmals die Ursache, dass Zehntausende auch in großen Städten tagelang ohne Strom sind.