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Friedensgespräche für den Südsudan vertagt

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Friedensgespräche für den Südsudan vertagt

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Die Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Rebellen im Südsudan sind auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Eigentlich hätten sie am Samstag stattfinden sollen. Am Freitag hatten sich Vertreter beider Seiten im benachbarten Äthiopien über Vermittler auf direkte Gesprächen geeinigt.

Die USA flogen den Großteil ihres Botschaftspersonals in Juba aus. Der Botschafter selbst blieb im Land.

Südsudanesische Regierungstruppen des Präsidenten Salva Kiir versuchen derzeit die Städte Bor im Zentrum und Bentiu im ölreichen Norden zurückzuerobern. Sie werden von den Rebellen unter dem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar gehalten.

Die Kämpfe im Südsudan begannen Mitte Dezember.Beobachter gehen von etwa 1000 Toten aus. Rund 180.000 Menschen wurden vertrieben oder sind auf der Flucht.