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Kerry nach Nahost-Gesprächen optimistisch

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Kerry nach Nahost-Gesprächen optimistisch

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US-Außenminister John Kerry, der heute nach Jordanien weitergereist ist, erkennt Fortschritte bei den Nahost-Friedensgesprächen. Beiden Seiten sei klar, dass schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen. Wann und ob sich die letzten Teile des Friedenspuzzles zusammenfügen würden, könne er allerdings noch nicht abschätzen.

Kerry pendelte in den vergangenen Tagen zwischen Jerusalem und Ramallah hin und her. Von den Konfliktparteien verlangte er schmerzhafte Zugeständnisse. Die Palästinenser sollen unter anderem auf das von ihnen geforderte Rückkehrrecht für Flüchtlinge nach Israel verzichten.

Von Israel wiederum forderte Kerry die Auflösung zahlreicher Siedlungen. Für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu liegt das Problem woanders: “Die Palästinenser weigern sich weiterhin den jüdischen Staat anzuerkennen. Alles was wir sehen, hat seinen Ursprung in dieser vergifteten Wurzel. Es gibt noch viele andere Dinge, aber das ist das Hauptproblem.”

Israels Innenminister Gideon Saar betonte zu Beginn des Jahres, dass Israel nicht die Absicht habe, sich etwa aus dem Jordantal zurückzuziehen. Die Region wird von beiden Seiten beansprucht.