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Türkei und Iran suchen gemeinsame Positionen zum Syrien-Konflikt

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Türkei und Iran suchen gemeinsame Positionen zum Syrien-Konflikt

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Knapp zwei Wochen vor der geplanten Syrien-Friedenskonferenz in der Schweiz haben sich die Außenminister der Türkei und des Iran um eine Annäherung der Positionen ihrer beiden Länder bemüht.

Der Iran unterstützt in dem Konflikt Baschar al-Assad, während sich Ankara hinter die Opposition gestellt hat.

Trotzdem wolle man nun gemeinsam darauf hin arbeiten, die Gewalt zu stoppen, so der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu in Istanbul. “Wir haben immer sehr offen mit dem Iran gesprochen und werden das auch weiterhin tun”, sagte Davutoglu. “Wir werden alles tun, um das Leiden der syrischen Bevölkerung zu beenden – gerade in Aleppo, wo es zuletzt immer schlimmer geworden ist.”

Auch der iranische Außenminister Dschawad Zarif gab sich kompromissbereit: “Es gibt noch kleinere Unterschiede zwischen unseren Positionen. Aber wir sind sicher, dass sich diese Differenzen mit etwas Einfühlungsvermögen ein für alle Mal aus der Welt schaffen lassen.”

Die zweite Syrien-Konferenz soll am 22. Januar in Montreux nahe Genf stattfinden. Ungesichert bleibt bisher, ob auch die syrische Opposition teilnehmen wird und wer sie, angensichts ihrer Zersplitterung, vertreten soll.