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"American Hustle" - Manipulieren will gelernt sein

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"American Hustle" - Manipulieren will gelernt sein

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Die Kunst der Manipulation illustriert der US-Streifen auf vortreffliche Weise. Christian Bale und Amy Adams spielen ein ausgekochtes Betrügerpaar, dem ein FBI-Agent (Bradly Cooper) auf die Schliche kommt, zur Mitarbeit zwingt und auf einen korrupten Politiker ansetzt. Der für sieben Golden Globes nominierte Film Streifen im authentischen 70er-Jahre-Look gehört zu den Favoriten der diesjährigen Oscar-Saison.

Manipulieren will gelernt sein, auf der Leinwand und im wirklichen Leben bestätigt Amy Adams.

“Witzig ist, dass ich Menschen kenne, die regelrechte Experten im Manipulieren sind. Ich sehe es kommen und lasse es geschehen. Irgendwann sagt man sich, es ist einfacher, die Leute machen zu lassen. Und genau deswegen kommen diese Menschen, die manipulieren, damit durch.”

Christian Bale: “Wir wollten den Zuschauer verwirren, ich spiele einen Hochstapler, der aber gleichzeitig er ein Romantiker ist, der nach der Wahrheit sucht. Er erzählt einen Haufen Lügen und ist dennoch ein unverbesserlicher Optimist. Er wühlt sich durch den Dreck auf der Suche nach Diamanten.”

Christian Bale spielt den Waschsalon-Betreiber Irving Rosenfeld, der mit seiner Geliebten Sydney Prosser (Amy Adams) gefälschte Kunstwerke verhökert. Doch daheim sorgt die gefrustete Ehefrau für Ärger, die Königin der Manipulation, Jennifer Lawrence. “Rosalyn glaubt an ihre eigene Wirklichkeit. Sie ist davon überzeugt, die Wahrheit zu kennen und genau das Richtige zu tun, um jeden Preis. Sie manipuliert nach Strich und Faden und merkt es nicht einmal.”

“American Hustle” ist gerade in den europäischen Kinos angelaufen und kommt am 13. Februar auf die deutschsprachigen Leinwände.