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Streit um Panamakanal: Regierungen wollen schlichten

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Streit um Panamakanal: Regierungen wollen schlichten

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Regierungsvertreter aus Panama und Spanien haben im Streit um die Finanzierung des Panama-Kanalausbaus eine erste Übereinkunft gefunden: Die beiden verstrittenen Bau- und Betreiberunternehmen erklärten sich gesprächsbereit, die beiden Länder wollen dabei als Schlichter agieren.

Panamas Präsident Ricardo Martinelli ist zuversichtlich, dass die Uneinigkeiten aufgrund gestiegener Baukosten bald beigelegt werden können: “Die spanische Regierung, alle Regierungen der Welt, wollen, dass der Panamakanal fertiggestellt wird, so wie es im Vertrag vorgesehen ist. Wir wissen alle, dass derzeit eine neue Generation von Frachtschiffen mit größerer Kapazität hergestellt wird.”

Das spanisch-italienische Baukonsortium hatte die Kanalbetreiberfirmer zu einer außerordentlichen Zahlung von rund 1,2 Milliarden Euro aufgefordert. Die Betreiberfirma wies die Forderungen zurück, dann drohten die Bauunternehmen, die Arbeiten einzustellen. Der Panamakanal soll bis 2015 fertig sein.