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Walfang: Sea Shepherd wirft Japan "Schlachterei" vor

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Walfang: Sea Shepherd wirft Japan "Schlachterei" vor

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Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd wirft Japan vor, in einer international anerkannten Schutzzone Wale zu jagen. Sea Shepherd veröffentlichte Luftaufnahmen von drei getöteten Zwergwalen an Deck eines japanischen Schiffes.

Walfang ist international umstritten, jedoch nicht generell verboten. Um ein internationales Moratorium zu umgehen, können wissenschaftliche Zwecke geltend gemacht werden.

Bob Brown, ein Aktivist von Sea Shepherd, meint jedoch, das Blutbad auf den Bildern habe mit Wissenschaft nichts zu tun. Die Wale würden abgeschlachtet, das Fleisch werde dann nach Japan gebracht.

Die Vorwürfe setzen die australische Regierung unter Druck. Während des Wahlkampfes hatte Umweltminister Greg Hunt versprochen, japanische Schiffe in der Schutzzone zu überwachen – eine Kontrolle, die Umweltschutzaktivisten nicht weit genug geht.