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Jetski mit Elektromotor

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Jetski mit Elektromotor

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Ein Jetski, der sanft durchs Wasser rauscht, statt laut zu brummen und noch dazu die Umwelt schont. Davon träumte der Franzose Philipe Fretel und konzipierte ein elektrisch betriebenes Modell, garantiert emissionsfrei und aus leichten, recycelbaren Kunststoffen. Rund 60 Kilogramm wiegt das Gefährt. Der User gleitet auf dem aerodynamischen Brett liegend über die Wellen. Ein Bootsführerschein ist nicht nötig, betonen die Entwickler.

Philipe Fretel: “Ich war mehrere Jahre lang Besitzer eines Wassersportklubs in Miami und stellte fest, dass die Gefährte immer größer und schwerer wurden und immer mehr Energie verbrauchten. Ich wollte ein leicht zu handhabendes, leises Gefährt, das sich zu Hause einfach verstauen lässt und das elektrisch angetrieben wird, also keine Abgase produziert, um die Umwelt sowohl vor dem Lärm, als auch den CO2-Emissionen zu bewahren.”

Im südfranzösischen Saint Donat wurde der Prototyp entwickelt. Ein austauschbares Batteriepack versorgt den bis zu sieben kWh starken Elektromotor für maximal 2, 5 Stunden mit Strom. Möglich ist eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h. Im Vergleich zu Benzin-betriebenen Ungetümen eher gemütlich. Die Entwickler glauben dennoch an das Potenzial der Umwelt zuliebe. Vor allem für Verleiher eine interessante Alternative. Den Jetski gibt es wahlweise aus ABS-Kunststoff oder aus Carbon in verschiedenen Farben.

Der Prototyp wurde 2011 erstmals im französischen Cannes vorgestellt und kommt nun nach einer Testphase in den Verkauf. Zwischen 7000 und 20 Tausend Euro kostet der Jetski je nach Ausstattung.

*Traktor denkt mit *

In Australien setzen Landwirte zunehmend auf Roboter bei der Bestellung ihrer Felder. Die autonomen Erntehelfer werden immer intelligenter und leistungsfähiger. Agbot heißt dieses flotte Gefährt, entwickelt an der an der Queensland University of Technology. Der fahrerlose Traktor kann sprühen und Unkraut zupfen und ist mit Sensoren ausgestattet, die ihn sicher an Hindernissen vorbei steuern lassen.

David Ball, Forscher an der Queensland University of Technology: “Unser Ziel ist, Landwirtschaftsgeräte, die immer größer und schwerer werden, durch leichte, intelligente Roboter zu ersetzen. In diesem Kasten befindet sich das Gehirn des Roboters, die Schaltzentrale, nichts wird ferngesteuert.”

Der intelligente Minitraktor verfügt außerdem über ein Kamerasystem und GPS. Mehrere kleine, statt ein großes Gerät, lautet die Devise. Die fahrerlosen Maschinen haben noch einen weiteren Vorteil, sie können Tag und Nacht eingesetzt werden. Auf diese Weise werden Lärm und Luftverschmutzung reduziert.

Andrew Bate, Landwirt: “Interessant sind Roboter, die uns dabei helfen, die Anbaumethoden zu verbessern, die Ernteerträge zu steigern, Düngemittel effizienter einzusetzen und die Umwelt weniger zu belasten.”

Die Forscher an der Queensland University of Technology sind davon überzeugt, dass in den kommenden 10 Jahren Roboter auf den australischen Feldern die Arbeit übernehmen werden. Der kleine intelligente Traktor soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.