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Kältewelle in den USA: Sogar Eisbären müssen drinnen bleiben

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Kältewelle in den USA: Sogar Eisbären müssen drinnen bleiben

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Frostrekorde in den USA: In Chicago ist es so kalt, dass selbst die Eisbärin Anana nicht mehr nach draußen darf. Für gefühlte minus 30 Grad hat sie nicht genügend Fettpolster, so ein Sprecher des Zoos. Die beißend kalte Winterluft lässt mehr als 180 Millionen Amerikaner zittern. Die Meteorologen sprechen von einem “Polaren Wirbelsturm”.

Ein Mann klagte: “Ich will überhaupt nicht nach draußen gehen. Sobald man einen Schritt nach draußen macht, schmerzt die Haut.” Ein anderer sagte: “Es ist brutal hier draußen. Es ist unglaublich kalt. Einfach lächerlich.”

Von Chicago bis hinunter nach St. Louis sorgten heftige Schneefälle für zusätzliche Probleme: Tausende Haushalte sind ohne Strom. Viele Autobahnen und Flughäfen wurden gesperrt. Mehr als 4000 Flüge fielen aus. Auf dem Flughafen von Chicago gefror sogar das Enteisungsmittel. Seit Tagen stecken dort Passagiere fest.

In der Hauptstadt Washington legte das frostige Wetter kurzzeitig den Politikbetrieb lahm. Rund ein Dutzend Abgeordnete erschienen nicht im Kongress. Eine Abstimmung musste daraufhin verschoben werden. Auch Behörden blieben in mehreren Bundesstaaten geschlossen.