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Weiterhin Rekordkälte in Teilen der USA

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Weiterhin Rekordkälte in Teilen der USA

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Im Mittleren Westen der USA herrscht weiterhin Rekordkälte. Selbst tagsüber lagen die Temperaturen in Städten wie Chicago oder Minneapolis noch weit unter minus zwanzig Grad; der Rekord bisher waren minus 38 Grad. Mindestens vier Menschen kamen infolge der Kälte ums Leben.

Ärzte sehen große Gefahren, wenn man sich unbedacht draußen aufhält. Vor Erfrierungen warnt Ryan Fey, ein Spezialist in Minneapolis – an Fingern, Zehen, Ohren oder Nase. Aber auch die Körpertemperatur sinke unter Umständen bedrohlich ab, sagt
er: Atem und Herzschlag könnten dann aufhören, und man könne sterben.

Wieder wurden auch tausende Flüge gestrichen: Auf manchen Flughäfen wie in Chicago fror Treibstoff ebenso ein wie Enteisungsmittel. Bodenpersonal durfte außerdem nur jeweils für kurze Zeit im Freien seinen Dienst tun.

Die Kältewelle erreicht nun den Nordosten der USA, wie New York oder Boston: Nach außerordentlich mildem Wetter zwar mit einem großen Temperatursturz, aber von den Werten her schon abgeschwächt und nur für kurze Zeit. Auch in den jetzt betroffenen Gebieten ist ab Donnerstag mit der Rekordkälte Schluss – dann herrscht wieder ganz normales Winterwetter.