Eilmeldung

Eilmeldung

Athener Optimismus

Sie lesen gerade:

Athener Optimismus

Schriftgrösse Aa Aa

Die Lage in Athen sowie in Europa könnte viel besser sein, wenn sie nicht Anlass zur Sorge gäbe. Doch weil sie besser werden könnte, verbreiten Politiker gerne Optimismus. So auch die Vertreter der EU-Kommission und die griechische Regierung bei einem Empfang in Athen. Griechenland hat seit Jahresbeginn die halbjährige Geschäftsführung in der EU inne. Nach große Opfern habe Griechenland die Krise hinter sich gelassen, so der Athener Regierungschef Antonis Samaras. “Nicht alle Probleme sind gelöst und noch ist viel zu tun”, fügte er hinzu. Jose Manuel Barroso, Chef der Europäischen Kommission, erinnerte an die Spekulationen, die seinerzeit über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, über ein mögliches Scheitern der Gemeinschaftswährung und der EU gemacht wurden. Dass man sich nun in Athen versammelt habe, beweise dass jene Voraussagen falsch gewesen seien. Und unser Korrespondent in Athen, Stamatis Giannisis, sagt: “Nach einer länger andauernden Wirtschaftskrise hat Athen nun mittels der EU-Ratspräsidentschaft die Möglichkeit, den internationalen Ruf des Landes wiederherzustellen. Ob Griechenland dabei erfolgreich sein wird, könnte sich bei der Europawahl im Mai erweisen. Deren Ergebnis wird sich unmittelbar auf die Zukunft der zerbrechlichen griechischen Regierungskoalition auswirken.”