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Flüchtlinge im Südsudan: Kein Wasser, keine Nahrung

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Flüchtlinge im Südsudan: Kein Wasser, keine Nahrung

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Wochenlange Kämpfe im Südsudan haben mehr und mehr Menschen in die Flucht getrieben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen mussten bis zu 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Einige verstecken sich in Sumpfgebieten. Viele suchen Schutz in den Flüchtlingscamps.

Aber auch dort fehlt es an Nahrung, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Krankheiten breiten sich aus. Flüchtling Mary beklagt sich, “wir wohnen noch immer unter Bäumen, so wie viele andere auch. Es gibt keine Häuser. Die Menschen hier sind krank. Sie haben Magen-Darm-Infekte.”

Um neue Krankheitsfälle zu verhindern, begann “Médecins sans Frontières” damit, Nilwasser mit Chlor zu versetzen. Neuankömmlinge werden beim Betreten der Camps nach Waffen durchsucht.

Währenddessen gehen die Friedensgespräche zwischen der südsudanesischen Regierung und den Rebellen nur schleppend voran. Die Anhänger des ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar fordern die Freilassung politischer Gefangener als Voraussetzung für eine Waffenruhe – was die südsudanesische Regierung ablehnt.