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Leichen und Bomben in Stawropol: Russische Behörden schlagen Alarm

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Leichen und Bomben in Stawropol: Russische Behörden schlagen Alarm

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In der südrussischen Region Stawropol sind sechs Leichen gefunden worden. Nach Angaben der Behörden wiesen die Toten Schussverletzungen auf und waren in mehreren Autos verstaut. Zudem detonierte am Tatort ein Sprengsatz, als Polizisten anrückten, verletzt wurde niemand. Eine zweite Bombe wurde entschärft.

Die gleichnamige Hauptstadt der Region Stawropol liegt rund 300 Kilometer nordöstlich der Olympiastadt Sotschi und grenzt an Tschetschenien sowie Dagestan.

Die Behörden leiteten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ein, über zwei Kreise wurde im Zuge der Ermittlungen der Ausnahmezustand verhängt, Spezialeinheiten des Geheimdienstes FSB wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Nach den Selbstmordanschlägen von Wolgograd kurz vor dem Jahreswechsel hatte Russlands Präsident Wladimir Putin eine weitere Aufstockung des Sicherheitspersonals angekündigt. Bei zwei Attentaten waren mehr als 30 Menschen getötet worden.