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Nachbarstaaten wollen neuen Präsidenten für Zentralafrikanische Republik

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Nachbarstaaten wollen neuen Präsidenten für Zentralafrikanische Republik

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Der Übergangspräsident der Zentralafrikanischen Republik, Michel Djotodia, hat sich zum Gipfel der Zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (CEEAC) nach N’Djamena begeben. Aus gewöhnlich gutunterrichten Kreisen in Bangui und von französischen Diplomaten verlautete, Djotodia werde auf dem Gipfeltreffen oder unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der Hauptstadt des Tschad seinen Rücktritt erklären. Ein Sprecher Djotodias, der mit seinen Seleka-Rebellen im März die Macht übernommen hatte, wies diese Darstellung zurück. Der Generalsekretär der Zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft betonte allerdings, die Gipfelteilnehmer würden Djotodia klarmachen, dass seine Übergangsregierung nicht funktioniere.

Im französischen Fernsehen erklärte der französische Außenminister Laurent Fabius, die Zeiten, in denen Frankreich entscheide, wer wo in Afrika der Herrscher sei, seinen vorbei. Frankreich hat seit November 1.600 Soldaten in die Zentralafrikanische Republik verlegt. Sie sollen zusammen mit Einheiten aus afrikanischen Staaten die Kämpfe zwischen christlichen Milizen und den muslimischen Salaka-Rebellen unterbinden.

Weiterführender Link

“Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (CEEAC):http://www.ceeac-eccas.org/