Eilmeldung

Eilmeldung

Schock: Da wird das Handy zur Waffe

Sie lesen gerade:

Schock: Da wird das Handy zur Waffe

Schriftgrösse Aa Aa

Mehr als 3200 Aussteller zeigen bei der laufenden Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ihre Produkte. Die Messe für Unterhaltungselektronik gehört zu den größten ihrer Art weltweit. An ihren vier Tagen zieht sie mehr als 150.000 Besucher an.

Smartphonehülle verteilt Schläge

Unter anderem wurde eine neue Smartphonehülle namens “Yellow Jacket” vorgestellt. Die schützt neben dem Handy auch dessen Besitzer. “Yellow Jacket” verfügt nämlich über ein Elektroschockgerät. Damit lassen sich spürbare Schmerzen verteilen, immerhin verpasst das Teil potentiellen Angreifern einen Stromschlag von bis zu 600.000 Volt. Daher sollten sich die Nutzer erst einmal informieren, ob so ein Gerät im Heimatland überhaupt erlaubt ist.

Der Sonnenford

Ford wiederum zeigte seinen teils sonnenbetriebenen Hybridwagen C-Max Solar Energi. Auf dem Dach finden sich Sonnenkollektoren. Diese richten sich nach dem jeweiligen Stand unseres Zentralgestirns aus. Außerdem können die Platten auch über ein spezielle Linse Sonnenstrahlen einfangen.

Der Ford-Ingenieur Dan Mcreadie erklärt: “Wir gehen einen Schritt weiter, wir nehmen den Wagen komplett vom Stromnetz. Man kann bei diesem C-Max Energie die gesamte Lithium-Batterie mit nichts als kostenlosem Sonnenlicht aufladen, einfach einen Tag in der Sonne mit dieser kostengünstigen Vorrichtung.”

Gefahrlos fahrerlos losfahren

Navia wiederum ist ein fahrerloses Gefährt mit Platz für acht Passagiere. Es wurde für den Einsatz in Stadtzentren, Fußgängerzonen oder ähnliche Gebiete entwickelt. Navia ist mit Laserdistanzmessern, Kameras und einer Software ausgerüstet, die eine selbständige und sichere Fortbewegung erlauben soll. Angetrieben wird Navia mit Lithium-Polymer-Batterien, die bei jedem Halt aufgeladen werden können.

Smartes Zubehör für das smarte Zuhause kann überall auf der CES gefunden werden. Ob die Geräte unser Leben wirklich einfacher machen, bleibt abzuwarten.