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Selbstmord-Attentäter tötet Polizei- und Armee-Freiwillige im Irak

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Selbstmord-Attentäter tötet Polizei- und Armee-Freiwillige im Irak

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Im Irak hat ein Selbstmordattentäter vor einem Rekrutierungsbüro der Armee 23 Menschen getötet. Mindestens 30 Menschen wurden bei dem Autobomben-Anschlag in Bagdad verletzt. In den vergangenen Tagen hatte im Irak die Zahl der Freiwilligen, die sich für den gefährlichen Dienst bei Armee oder Polizei melden, stark zugenommen. Auslöser war der Einmarsch von Al-Kaida-Terroristen in mehrere Städte der westlichen Provinz Anbar.

Gepanzerte Einheiten der irakischen Armee haben inzwischen rund um die Stadt Falludschah Stellung bezogen. Doch die Soldaten der schiitischen Zentralregierung sind im sunnitischen Westen des Irak nicht überall willkommen. Vielmehr haben Stammesmilizen die Radikalislamisten inzwischen nach heftigen Kämpfen weitgehend zum Rückzug gezwungen.

Die Extremisten wollen im Irak und in Syrien einen radikalislamistischen Gottesstaat errichten. Nun stoßen sie allerdings in beiden Ländern auf Widerstand.