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US-Arbeitslose: Die im Dunkeln sieht - und zählt - man nicht

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US-Arbeitslose: Die im Dunkeln sieht - und zählt - man nicht

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Der eiskalte Winter in den USA lässt viele Ökonomen alt aussehen. Im Dezember sind 74.000 neue Jobs entstanden, so das Arbeitsministerium – viele hatten nach den positiven Daten im Umfeld mehr als das Doppelte erwartet. Es war der niedrigste Zuwachs seit drei Jahren. Vermutlich hat der Frost den Jobaufbau in den USA im Dezember gebremst.

In den Monaten davor waren im Schnitt 181.000 neue Stellen pro Monat geschaffen worden. Im Oktober und November waren es sogar gut 200.000 gewesen.

Trotzdem fiel die US-Arbeitslosenquote von 7 auf 6,7 Prozent – den niedrigsten Wert seit mehr als fünf Jahren.

Wie das zusammenpasst? Weniger Menschen als bisher haben sich arbeitslos gemeldet. Viele haben laut Experten die Jobsuche aufgegeben.

Eine knifflige Situation für die neue Notenbankchefin Janet Yellen und ihre lockere Geldpolitik: Bei Licht betrachtet, nähert sich die Arbeitslosenquote ihrer Schallgrenze von 6,5 Prozent. Die im Dunkeln sieht – und zählt – man nicht.

su mit Reuters, dpa