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Korruptionsaffäre: Spaniens Infantin Cristina will vor Gericht aussagen

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Korruptionsaffäre: Spaniens Infantin Cristina will vor Gericht aussagen

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Überraschung in der Korruptionsaffäre um Königstochter Cristina: Die Infantin hat die Vorladung der spanischen Justiz akzeptiert und wird sich auf Mallorca vernehmen lassen. Das teilten die Anwälte der 48-Jährigen mit. Sie fügten hinzu, Cristina habe nichts zu verbergen. Richter José Castro hatte die Tochter von König Juan Carlos vor wenigen Tagen offiziell der Geldwäsche und des Steuerbetrugs verdächtigt.

Der Skandal bringe die spanische Monarchie zum Wanken, schrieb vor kurzem die Zeitung El Mundo. Immer mehr Spanier sehnen das Ende der einst beliebten Monarchie herbei. Einer Umfrage zufolge unterstützen nur noch 40 Prozent die Königsfamilie.

Gegen Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarín wird bereits seit längerem ermittelt. Der frühere Handball-Star steht im Verdacht, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung staatliche Gelder in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro unterschlagen zu haben.