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Palästinenser: „Fahr' zur Hölle, Scharon!“

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Palästinenser: „Fahr' zur Hölle, Scharon!“

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Die Israelis haben Scharon den liebevollen Spitznamen, Bulldozer der Palästinenser gegeben, die Palästinenser ziehen es vor, ihn den Schlächter zu nennen. In Jenin erinnert man sich noch gut an das brutale Vorgehen des israelischen Militärs im Rahmen der “Operation Schutzwall” 2002.

“Scharon? Lasst ihn zur Hölle fahren. Er hat nur Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Weg mit ihm!”

“Wir sind so froh über seinen Tod. Er hat unsere Häuser in Jenin zerstört und unser Volk vertrieben”.

Die Massaker, die maronitische Milizen unter den Augen der israelischen Soldaten in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Südbeirut begingen, kosteten Scharon den Job als Verteidigungsminister.

“Das sind gute Nachrichten für die Palästinenser, denn er hat viele Verbrechen begangen, wie das Massaker in Sabra und Schatila und seinen Angriff auf die Al-Aksa-Moschee”.

Als Scharon, nach acht Jahren im Koma am Samstag starb, war die Freude in den Autonomiegebieten groß. Zur fFeier der guten Nachrichten wurden auf den Straßen Süßigkeiten verteilt.