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Hacker infizieren Kassen von US-Supermarktkette

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Hacker infizieren Kassen von US-Supermarktkette

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Nach dem beispiellosen Hackerangriff auf die US-Supermarktkette Target, hat das drittgrößte Einzelhandelsunternehmen der USA am Montag eine umfangreiche Entschuldigungskampagne gestartet. In ganzseitigen Anzeigen versprach der Konzern eine vollständige Aufklärung und sich für die Einführung von Kreditkarten mit Chip einzusetzen. Vorstandsvorsitzender Gregg Steinhaffel erklärte das Unternehmen übernehme die volle Verantwortung.

“Wir kennen das Ausmaß noch nicht. Aber wir wissen, dass Schadprogramme auf unseren Kassenterminals installiert wurde. Das haben wir ermittelt. Wir haben diese Schadprogramme entfernt, so dass wir jetzt wieder ein sicheres Einkaufserlebnis bieten können”, sagte Steinhafel am Montag.

Der Hackerangriff war entdeckt worden, nachdem in der Vorweihnachtszeit ein deutlicher Anstieg von Betrugsfällen mit Karten entdeckt worden waren, die zuvor bei Target eingesetzt worden waren.

Außerdem wurde bekannt, dass die Hacker bis zu 70 Millionen Kundendaten erbeuten konnten. Auch bei drei weiteren kleineren Einzelhandelsunternehmen konnten Schadprogramme auf den Kassensystem entdeckt werden.

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