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Mexiko: Tote bei Kämpfen zwischen Soldaten und bewaffneten Bürgerwehren

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Mexiko: Tote bei Kämpfen zwischen Soldaten und bewaffneten Bürgerwehren

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Im Bundesstaat Michoacán im Westen Mexikos sind bei Kämpfen zwischen Soldaten und bewaffneten Bürgerwehren mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Bürgerwehren hatten sich im Kampf gegen das Drogenkartell der “Tempelritter” gebildet.

Soldaten waren am Dienstagmorgen in Michoacán eingerückt. Mexikos Regierung hatte ein hartes Vorgehen gegen die selbst ernannten Bürgerwehren angekündigt, sollten sie ihre Waffen nicht abgeben.

Die staatliche Polizei versucht, der Lage Herr zu werden und den Bürgerwehren Einhalt zu gebieten. Diese besetzten in den vergangenen Tagen zahlreiche Ortschaften und rückten auf eine Hochburg der Tempelritter vor. Große Teile der Bevölkerung und auch lokale Politiker stehen hinter den Bürgerwehren.

Ein Problem für die Regierung in Mexiko-Stadt. Eine ganze Region erkennt die staatlichen Autoritäten nicht mehr an. Nach der jüngsten Eskalation kündigte Präsident Enrique Peña Nieto an, die Bürgerwehren nicht mehr dulden zu wollen.