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Thailand: Neuwahlen, die eigentlich keiner will

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Thailand: Neuwahlen, die eigentlich keiner will

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Die Wahlen in Thailand werden wie geplant Anfang Februar stattfinden. Das ist das Ergebnis einer Sitzung der Regierungspartei. Premierministerin Yingluck Shinawatra hatte zuvor noch einmal allen Seiten Verhandlungen über eine Verschiebung der Neuwahlen vorgeschlagen, aber alle möglichen Verhandlungspartner blieben der Sitzung fern. Die Demonstranten auf der Straße lehnen Gespräche mit der Regierung grundsätzlich ab. Die Rothemden – Unterstützer der Regierung – kamen ebenfalls nicht. Für sie sind die Wahlen am 2. Februar richtig und damit nicht verhandelbar.

Unterdessen gehen die Massendemonstrationen weiter. Mit neuen Protestmärschen und einem Ultimatum wollen die Regierungsgegner in Bangkok den Druck auf die Premierministerin erhöhen. Eine radikale Studentengruppe drohte, die Börse und die Flugaufsicht lahmzulegen, wenn die Regierungschefin bis Mittwochabend nicht zurücktritt.