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Kampf gegen Korruption: Luxuskäufe in China brechen ein

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Kampf gegen Korruption: Luxuskäufe in China brechen ein

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Nach dem stärksten Konsumeinbruch in mindestens fünf Jahren werden wohlhabende Chinesen wahrscheinlich auch 2014 weniger Luxusgüter kaufen. Louis Vuitton und der ganze französische Luxuskonzern LVMH hatten ihre Wachstumsstrategie auf China ausgerichtet.

Diese Käuferschicht gab im Jahr 2013 um 15 Prozent weniger aus, das war schon das dritte Jahr in Folge, so eine Untersuchung des Hurun-Report. Die Ausgaben für Geschenke sind danach um ein Viertel gesunken.

Die Anti-Korruptions-Kampagne der Regierung in Peking habe große Auswirkungen auf den Kauf von Geschenken, so die Beratungsfirma Bain & Company.

Und die Reihen der Reichen in China lichten sich: Jedes dritte sogenannte “High Net Worth Individual” hat das Land bereits verlassen oder plant, es zu verlassen, so der Hurun-Bericht – vor allem auf der Suche nach besseren Bildungschancen für die Kinder.

su mit Reuters