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Mexikos Bürgerwehren lassen sich nicht entwaffnen

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Mexikos Bürgerwehren lassen sich nicht entwaffnen

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Nach der Weigerung mehrerer Bürgerwehren, ihre Waffen niederzulegen, sind mexikanische Armee und Bundespolizei in die Stadt Apatzingan im Bundesstaat Michoacán eingerückt. Die westmexikanische Stadt gilt als Hochburg des Drogenkartells der Tempelritter. Die Sicherheitskräfte entwaffneten die städtische Polizei. Ihr wird vorgeworfen, mit den Drogenbanden zu kooperieren.

Ein neuernannter Bundeskommissar soll die Staatsgewalt in Michoacán, wiederherstellen. Seit einem Jahr kämpfen in dem Bundesstaat Bürgerwehren gegen die Tempelritter. Das Vertrauen in die Staatsgewalt haben sie verloren, eine Entwaffnung lehnen sie ab: “Der Kampf geht weiter. Nachdem die Soldaten des Regiments 51 einen der unseren getötet haben mit noch größerer Entschlossenheit. Warum? Weil sie vom Kartell bezahlt werden”, sagt eine Kämpferin der Bürgerwehr.

Die mexikanische Bundesregierung bekräftigte, dass sich der Truppeneinsatz gegen die Tempelritter richte. Sie besteht aber darauf, dass die Bürgerwehren entwaffnet werden.

Weiterführende Links

México Presidencia de la República Einrichtung eines Bundeskommissars für Michoacán (spanisch)

DECRETO por el que se crea la Comisión para la Seguridad y el Desarrollo Integral en el Estado de Michoacán (spanisch) “: http://www.dof.gob.mx/nota_detalle.php?codigo=5329743&fecha=15/01/2014

Portal des Bundesstaates Michoacán (spanisch)