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Romanverfilmung "Die Buchdiebin" läuft an

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Romanverfilmung "Die Buchdiebin" läuft an

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Von der Kraft der Fantasie und dem großen Mut Einzelner zur Zeit des Nazi-Terrors handelt das Drama “Die Bücherdiebin”, basierend auf der Romanvorlage von Markus Zusak.

Heldin des Films ist ein junges Mädchen, das während des Zweiten Weltkriegs von Pflegeeltern aufgenommen wird, die außerdem einen jüdischen Flüchtling im Haus verstecken.
Sophie Nélisse spielt die neunjährige Liesel Meminger, die vor der Grausamkeit der Welt in Büchern Zuflucht findet.

Sophie Nélisse: “Ich habe mir Filme wie “Schindlers Liste” und “Der Pianist” angeschaut, all diese herausragenden Filme über den Holocaust. Mir hat es die Sprache verschlagen. Wie konnten die Menschen das zulassen. Ich musste in diesem Film einfach mitspielen. Denn in meiner Genration haben viele keine Ahnung davon, was damals geschah. Ich möchte, dass die Leute in 40 oder 100 Jahren immer noch Bescheid wissen.”

Als der Krieg um sie herum immer schlimmere Ausmaße annimmt, flüchtet das Mädchen in die Geschichten ihrer Bücher. Weil ihr der Lesestoff ausgeht, beginnt sie, Bücher zu stehlen und bei Bücherverbrennungen heimlich dem Feuer zu entreißen.

Pflegevater Hans, dargestellt von Geoffrey Rush, hat der jungen Liesel das Lesen beigebracht und ihr damit eine ungeahnte Traumwelt eröffnet.

Geoffrey Rush: “Manchmal werden Bücher bei der Umsetzung völlig verändert, bekommen ein anderes Ende oder zusätzliche Figuren verpasst. Fans des Originals werden nicht enttäuscht sein.”

Ebenfalls mit dabei ist Emily Watson als Liesels Pflegemutter. Auch die deutschen Darsteller Ben Schnetzer und Heike Makatsch spielen mit.
Brian Percival, bekannt durch die Serie “Downtown Abbey”, führte Regie.

Der Film kam in den USA bereits im Herbst in die Kinos. Die deutschsprachigen Zuschauer können ihn ab 13. Februar im Kino entdecken.