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"Die Zahlen für London hauen einen wirklich um"

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"Die Zahlen für London hauen einen wirklich um"

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Keine acht Grad Lufttemperatur zur Zeit, Bewölkung 100 Prozent, gegen Mitternacht Regen – ein Traumreiseziel? Dass es in London im Schnitt spätestens jeden dritten Tag regnet, weiß jedes Kind.

Trotzdem hat die britische Hauptstadt alle Chancen, DER Touristenmagnet des Jahres 2013 zu werden, zum erstenmal vor Paris und New York. Gut möglich, dass mehr als 16 Millionen da waren, bis jetzt sind erst die Zahlen bis Ende September ausgewertet.

Kit Malthouse, stellvertretender Bürgermeister von London:

“Die Zahlen für London hauen einen wirklich um. Das war unsere beste Sommer seit der normannischen Invasion vor fast 1000 Jahren.”

Paris sei ja eine fantastische Stadt, ein Touristenmagnet. Nur zwei Stunden weg mit der Eisenbahn. Er fahre selber oft zur Konkurrenz, eine tolle Stadt.
“Aber unser Thema ist London, und da läuft es extrem gut.”

In Zahlen: Im vergangenen Sommer kamen 20 Prozent mehr Besucher, der Sommer übertraf mit fast fünf Millionen sogar das Olympia-Jahr.

Aber da flohen vermutlich viele Londoner nach Paris.

An der Seine rechnet die Reisebranche mit 14 Millionen Besuchern im abgelaufenen Jahr (Mastercard: “Global Destination Cities Index 2013”), in New York geben die Reisenden vermutlich am meisten Geld aus – und Vorsicht, im Rückspiegel taucht zum erstenmal seit 2010 die asiatische Konkurrenz auf: Bangkok (mit geschätzt knapp 16 Millionen Besuchern).

su mit Reuters