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Friedenskonferenz zu Syrien: USA wollen die Opposition, Russland will den Iran einladen

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Friedenskonferenz zu Syrien: USA wollen die Opposition, Russland will den Iran einladen

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Nur wenige Tage vor der Syrien-Friedenskonferenz in der Schweiz ist die Anzahl der Gäste immer noch ungewiss. Russland möchte, dass der Iran, ein treuer Verbündeter der syrischen Regierung, an den Gesprächen teilnimmt. Präsident Wladimir Putin empfing in Moskau den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

Die USA wollen den Iran nicht am Verhandlungstisch sehen. Sie versuchen vielmehr die syrische Opposition davon zu überzeugen, zu kommen. “Wir wissen, dass die Genf-Friedenskonferenz nicht ein Ende, sondern vielmehr ein Anfang ist – der Beginn eines Prozesses. Ein Prozess, der für die Opposition die beste Möglichkeit ist, um die Ziele der syrischen Revolution und der Bevölkerung zu erreichen und um eine politische Lösung für diesen schrecklichen Konflikt zu finden, der schon viel zu viele Menschenleben gefordert hat”, so US-Außenminister John Kerry.

Die syrische Opposition, die derzeit sehr zerstritten ist, will heute Nachmittag ihre Entscheidung bekannt geben.

In Syrien gehen unterdessen die Kämpfe weiter. Rebellen veröffentlichten diese Bilder, sie sollen zeigen, wie sie einen Hubschrauber der Armee in der Nähe von Damaskus, abgeschossen haben.