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Kiffer auf Urlaub: Unternehmer in Colorado entdecken Marihuana-Tourismus


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Kiffer auf Urlaub: Unternehmer in Colorado entdecken Marihuana-Tourismus

Seit drei Wochen können Kiffer in Colorado legal Marihuana kaufen. Darüber freuen sich nicht nur die rund 30 Cannabis-Händler in dem US-Bundesstaat. Tourismus-Unternehmen bieten geführte Touren rund ums Kiffen an – und dass, obwohl Werbung dafür offiziell verboten ist.

Auch das Rauchen von Cannabis ist in der Öffentlichkeit nicht gestattet – die Marihuana-Touristen werden in Limousinen von Shop zu Shop gefahren.

Kifferinnen wie Debbie Grossett freuen sich: “Die Idee, die Leute herumzufahren, ist großartig. Man kann verschiedene Programme buchen, lernt verschiedene Grassorten kennen und sieht unterschiedliche Geschäfte.”

Das Geschäft mit der pflanzlichen Droge brummt in Colorado. In der ersten Woche nach Beginn des legalen Verkaufs gingen laut Medienberichten fünf Millionen Dollar über den Ladentisch.

Der Hasch-Tourismus steckt aber noch in den Kinderschuhen, sagt Rich Grant: “Das ist für uns noch Neuland. Niemand weiß, wie viele Menschen der Marihuana-Tourismus anzieht oder ob das Geschäft wächst. Für eine Strategie ist es nach so kurzer Zeit noch zu früh.”

Colorado ist der erste US-Bundesstaat, der den Verkauf von Marihuana auch zu nicht-medizinischen Zwecken erlaubt. Der Westküstenstaat Washington will im Laufe des Jahres folgen. In beiden Staaten hatten Bürger in einem Referendum für die Legalisierung gestimmt.

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