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Redford in Sundance über Oscar-Schlappe: "Hollywood ist, was es ist, ein Geschäft!"

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Redford in Sundance über Oscar-Schlappe: "Hollywood ist, was es ist, ein Geschäft!"

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Fernab vom Oscar-Rummel feiert Robert Redford die 30. Ausgabe seines Sundance Festivals. Bei den jüngsten Oscar-Nominierungen wurde sein Streifen “All Is Lost” schmählich übergangen. Mit Hollywood hat der Förderer des Independent-Films ohnehin nicht viel am Hut.
Robert Redford: “Hollywood ist, was es ist, ein Geschäft! Damit ein Film in die engere Auswahl kommt, braucht er einen Verleiher, der mächtig die Werbetrommel rührt, da wird es mitunter sogar politisch. Aber das ist in Ordnung. So läuft das Geschäft. Unser Problem war, dass wir so gut wie keine Unterstützung durch den Verleih erhielten. Natürlich hätte ich mich über eine Nominierung gefreut. Aber ich bin weder enttäuscht noch beleidigt, denn wie gesagt, es ist ein knallhartes Geschäft, mit dem wir nicht mithalten konnten.”

Sundance gilt als das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme. Zum Beispiel der Streifen “The Better Angels” mit Diane Kruger.

Der Schwarz-Weiß-Film handelt von der Kindheit Abraham Lincolns in den tiefen Wäldern Indianas. Krüger spielt die Stiefmutter des späteren US-Präsidenten.

Diane Kruger: “Was mir an dem Drehbuch gefiel, es geht zwar um Lincoln, aber es könnte auch ein anderes Kind sein, das neugierig ist und von einem Erwachsenen gefördert, zur Schule geschickt wird, in diesem Fall war es Sarah Lincoln.
Mir gefällt die Botschaft, ganz gleich, wer du bist und wo du herkommst, du kannst jemand Besonderes werden und die Welt verändern.”

117 Spielfilme und Dokumentationen aus 37 Ländern zeigt das Sundance Festival bis zum 26. Januar. Viele Filmemacher sind mit ihrem Regiedebüt vertreten. Sie wurden aus weltweit über 4000 Einsendungen ausgesucht.