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Experten halten syrische Folterfotos für echt

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Experten halten syrische Folterfotos für echt

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Mehr als 11.000 syrische Gefangene sollen grausam gequält und getötet worden sein. Ein übergelaufener syrischer Militärpolizist spielte internationalen Rechtsexperten Fotos zu, die Experten halten diese Fotos und die Aussagen des Überläufers in ihrem Bericht für glaubwürdig. In Auftrag gegeben hat den Bericht Katar – das Land unterstützt die syrischen Rebellen. Sie sind der erste direkte Beweis für das, was mit den Tausenden verschwundenen Menschen in Syrien passiert ist, sagen sie.

Einer der Autoren des Berichts, Professor David Crane, sagte in einem Interview mit Euronews, die Gefangenen seien ausgehungert gewesen, sie seien gequält und getötet worden. Die Leute, die das getan hätten, sollten sich schämen und müssten strafrechtlich verfolgt werden.

Sollte es später einmal zu einem Verfahren vor dem Internationalen Strafgericht (IStG) gegen Assad und seine Handlanger kommen, könnten die Unterlagen wichtige Beweise darstellen.