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Irak: Flüchtlinge im eigenen Land

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Irak: Flüchtlinge im eigenen Land

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Im irakischen Kerbala haben Hunderte schiitischer Familien internationale Hilfsgüter erhalten. Sie waren aus den Städten Ramadi und Falludscha geflohen, denn die Gruppe ISIS, Islamischer Staat im Irak und in Syrien, eine Al-Kaida-nahe Terrorgruppe, verstärkt ihren Einfluss in der von Sunniten dominierten Provinz Al-Anbar an der Grenze zu Syrien.

Die Terrorgruppe ISIS, die seit 2013 auch in Syrien aktiv ist,
hatte Anfang des Jahres mehrere Städte in Al-Anbar besetzt. Aus den meisten Vierteln der Provinzhauptstadt Ramadi wurden sie von Stammeskämpfern vertrieben. In Falludscha schlug ihnen weniger Widerstand entgegen.

Auch die irakische Armee hatte versucht, die islamistischen Terroristen aus der Provinz Al-Anbar zu vertreiben.
Tausende flohen vor der Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und islamischen Terroristen.

Die ISIS-Terroristen profitieren von dem bereits
seit mehr als einem Jahr andauernden Konflikt zwischen dem
schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki und einer
sunnitischen Protestbewegung.