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Öl: Angebot und Nachfrage steigen, Preise nicht

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Öl: Angebot und Nachfrage steigen, Preise nicht

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Still liegen die Preise auf dem Ölmarkt – aber unter der Oberfläche brodelt es heftig. Die Schwellenländer bestimmten nun das Wachstumstempo der Ölnachfrage, so die Internationale Energieagentur (IEA). Aber auch die reifen Volkswirtschaften, allen voran die USA, hätten Ende 2013 für den Aufschwung mehr Öl verbraucht.

So stieg die Ölnachfrage in den vergangenen zwei Jahren um bis zu 1,4 Prozent – wie vermutlich auch dieses Jahr. Das Angebot hielt mit. Allerdings schrumpfte der Anteil der OPEC an der Tagesförderung seit Mitte 2012 um gut 5 Prozent.

Besonders die USA pumpten mehr Öl nach oben. Im November wurden zum erstenmal seit 1988 wieder mehr als 8 Millionen Barrel täglich gefördert – knapp 10 Prozent des globalen Bedarfs.

Und im November und Dezember 2013 baute die Industrie in den OECD-Ländern Öllagerbestände ab.

2014 dürften die sogenannten freien Produzenten laut IEA täglich 1,7 Millionen Barrel mehr liefern. In den vergangenen 12 Monaten war Öl (Brent Crude Oil) um 5,6 Prozent günstiger geworden.

su mit AFP