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Pannen und Peinlichkeiten überschatten Syrien-Friedensgespräche in der Schweiz

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Pannen und Peinlichkeiten überschatten Syrien-Friedensgespräche in der Schweiz

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Kurz vor Beginn der Friedenskonferenz schwächen mehrere Zwischenfälle die Hoffnung, eine Lösung für den Syrienkonflikt zu finden. Am 22. Januar beginnen die Gespräche in Montreux. Viele sind pessimistisch: Kaum einer glaubt, dass zwei Tage später in Genf ein Durchbruch gelingen wird.

Überraschend hatte der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon den Iran zu dem Auftakttreffen eingeladen, kurz darauf zog er seine Einladung jedoch wieder zurück. Der Iran hätte entgegen der Absprache die Ziele der Konferenz nicht anerkannt, hieß es in New York.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow war von Teherans Ausladung nicht begeistert – der Schaden halte sich aber in Grenzen, sagte er: “Es ist natürlich ein Fehler. Das habe ich bereits zuvor gesagt. Aber es ist keine Katastrophe.”

Ärger gab es auch in Athen: Die syrische Regierungsmaschine saß fünf Stunden lang am Flughafen der griechischen Hauptstadt fest. Zwei Firmen am Airport hatten sich wegen EU-Handelssanktionen gegen Syrien zunächst geweigert, das Flugzeug zu betanken.

Euronews-Korrespondent Stamatis Giannisis berichtete aus Athen: “Obwohl die Zwischenlandung des Flugzeugs der syrischen Delegation in Athen lediglich als kleines diplomatisches Unglück behandelt wurde, ist dieser Zwischenfall symbolisch: Für mögliche Pannen, die während der mühsamen Friedensgespräche in Genf noch folgen könnten.”