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Ultimatum: Opposition drängt in Kiew weiter auf Neuwahlen

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Ultimatum: Opposition drängt in Kiew weiter auf Neuwahlen

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Die ukrainische Oppostion an einem Tisch mit Staatspräsident Wiktor Janukowitsch – Lösungen im Kampf um Reformen hatte man finden wollen. Nach drei Stunden gingen sie wieder auseinander, ohne konkretes Ergebnis. Dabei wäre es höchste Zeit für eine Verständigung gewesen. Denn nach Angaben der Opposition steht die Räumung des Unabhängigkeitsplatzes in Kiew durch die Polizei unmittelbar bevor.

Auch später, zurück auf dem Maidan, ließ Oppositionsführer Vitali Klitschko nicht locker: “Ich weiß, Herr Präsident, dass Sie die Macht haben, dieses Problem zu lösen. Vorgezogene Wahlen werden die Situation ändern und zwar ohne Blutvergießen. Wir werden alles tun, um das zu erreichen. Hören Sie, was das Volk zu sagen hat, hören sie nicht weg.”

Oppositionspolitiker Arsenij Jazenjuk stellte der Regierung ein Ultimatum: “Es bleiben uns noch 24 Stunden, um ein Massaker zu vermeiden. Ich habe sehr deutlich gesagt, dass ich weiter mit den Menschen hier für unsere Freiheit kämpfen werde.”

Nach den ergebnislosen Gesprächen rechnet die Opposition nun damit, dass noch mehr Bürger den Weg auf den Maidan und damit hin zur Protestbewegung gegen Staatspräsident Janukowitsch finden werden.