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Erstmals gemeinsame Verhandlungen bei Genf-2

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Erstmals gemeinsame Verhandlungen bei Genf-2

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Die Syrien-Friedensverhandlungen in Genf sollen am Samstag mit einem ersten direkten Gespräch zwischen den Bürgerkriegsparteien fortgesetzt werden, bei dem sich Mitglieder beider Delegationen in EINEM Raum befinden und miteinander sprechen. Das sagte UN-Vermittler Lakhdar Brahimi vor der Presse in Genf. Außerdem sagte der Diplomat: “Wir haben nie gedacht, dass dies ein einfacher Prozess sein würde. Aber beide Parteien sind sich dessen bewusst, was auf dem Spiel steht. Es geht hier darum, Syrien zu retten. Ich hoffe, dass wir das zusammen schaffen, die syrische Regierung, die Opposition und die Vereinten Nationen.”

Grundlage der Verhandlungen ist die sogenannte Genf-1-Vereinbarung. Diese sieht unter anderem einen Waffenstillstand und die Bildung einer Übergangsregierung vor.

Bisher hat Brahimi nur getrennte Gespräche mit den Delegationen der Regierung und der Opposition geführt.

Bei den gemeinsamen Gesprächen in Genf am Samstag soll auch die humanitäre Hilfe auf dem Programm stehen und zwar zunächst einmal konkret für die Stadt Homs im Westen Syriens.