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Bombenexplosionen in Kairo: Blutige Botschaft an die Regierung


Ägypten

Bombenexplosionen in Kairo: Blutige Botschaft an die Regierung

Ägyptens Hauptstadt Kairo ist am Morgen von drei Anschlägen erschüttert worden. Zunächst sprengte sich ein Selbstmordattentäter vor der Polizeizentrale in einem Auto in die Luft. Er riss drei Menschen mit in den Tod, mehr als 50 weitere sollen verletzt worden sein. Das sagte ein Polizeisprecher. Das Gebäude im Stadtzentrum wurde schwer beschädigt, ebenso ein benachbartes Museum.

Wenig später detonierte im Stadtteil Dokki eine Bombe in der Nähe einer U-Bahnstation. Dabei sollen ein Mensch getötet und 15 verletzt worden sein, so das staatliche Fernsehen. Ein dritter Anschlag in der Nähe von Gizeh forderte Medienberichten zufolge keine Opfer.

Wer hinter den Angriffen steckt, ist noch unklar. Allerdings gibt es seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär im vergangenen Jahr immer wieder Angriffe auf Polizei und Soldaten.

euronews-Reporter Mohammed Shaikibrahim: “Die Attacken zielen auf die derzeitige Regierung. Sie tragen unter anderen die Botschaft, dass solche Anschläge auch das Herz Kairos treffen können. Außerdem geschahen sie genau einen Tag vor dem dritten Jahrestag der Revolution, die am 25. Januar 2011 begann. Die inzwischen wieder verbotenen Muslimbrüder wollen morgen Präsenz zeigen.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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