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Konfliktparteien aus dem Südsudan vereinbaren Waffenstillstand in Addis Abeba

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Konfliktparteien aus dem Südsudan vereinbaren Waffenstillstand in Addis Abeba

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Ein Waffenstillstand im Südsudan rückt in greifbare Nähe: Vertreter der Regierung und der Rebellen haben in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba nach wochenlangen Verhandlungen ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Der Waffenstillstand soll innerhalb von 24 Stunden eintreten.

Die Friedensverhandlungen laufen seit Anfang Januar unter Vermittlung des ostafrikanischen Staatenbundes IGAD. Die Konfliktparteien stritten sich vor allem um das Schicksal von elf inhaftierten Politikern, die als Anhänger der Rebellen um Riek Machar gelten. Der Politiker war bis zum Sommer Stellvertreter von Präsident Salva Kiir.

Der Machtkampf zwischen Machar und Kiir gilt als Auslöser des Konflikts, bei dem bisher Tausende Menschen starben. Mindestens 400.000 Menschen sind nach Angaben der UN bereits vor der Gewalt geflohen.