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Syrien-Friedensgespräche am Kippen

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Syrien-Friedensgespräche am Kippen

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Die Syrien-Friedensgespräche in Genf könnten früher zu Ende sein als geglaubt. Die Delegation der syrischen Regierung drohte mit einem Abbruch der Verhandlungen. Sie würde am Samstag abreisen, sollten bis dahin keine “funktionierenden Arbeitstreffen” zustande kommen.

Syrien-Sondervermittler Lakhdar Brahimi traf zunächst mit der Regierungsdelegation zusammen. Die Opposition weigerte sich, mit Mitgliedern der Regierung Assad und Brahimi in einem Raum zu sitzen, so dass Brahimi getrennte Gespräche führt. Grundlage der Verhandlungen ist die sogenannte Genf-1-Vereinbarung. Diese sieht unter anderem einen Waffenstillstand und die Bildung einer Übergangsregierung vor.

“Die Gespräche werden so lange getrennt geführt, bis das Regime die Genf-1-Vereinbarung unterzeichnet,” sagte Badr Jamous, Mitglied der Oppositionsdelegation. “Sonst hat das keinen Zweck.”

Vor den Sicherheitsabsperrungen demonstrierten ein paar Dutzend Menschen gegen die syrische Regierung und den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.