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Wenig Hoffnung: Schwierige Syrien-Verhandlungen in Genf

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Wenig Hoffnung: Schwierige Syrien-Verhandlungen in Genf

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Vor den Friedensverhandlungen der syrischen Bürgerkriegsparteien an diesem Freitag in Genf stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. Regierung und Opposition werden wahrscheinlich nicht an einem Tisch sitzen. UN-Syrienvermittler Lakhdar Brahimi wird zwischen den Delegationen hin und her pendeln müssen.Oppositionschef Ahmed al-Dscharba gab sich dennoch zuversichtlich, auch ein Weg, der 1000 Kilometer lang sei, beginne mit einem einzigen Schritt. Die Vertreter der Regierung von Baschar al Assad betonten erneut, ein Rücktritt des Präsidenten würde nur dazu führen, dass die Region zu einem Paradies für Terrororganisationen wie Al-Kaida werde.

Für die syrische Bevölkerung wäre die Einrichtung humanitärer Korridore hilfreich. UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres sagte hierzu: “Es ist nicht so schwierig festzulegen, was getan werden muss. Es ist eine Frage des Willens, der Führung und des Engagements. Es liegt in den Händen der Politiker, die einen Einfluss darauf haben, wie sich die Krise in Syrien weiter entwickeln wird.” Organisationen wie die Welthungerhilfe sprechen von katastrophalen Zuständen in Syrien und fordern Zugang zur notleidenden Bevölkerung.