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Ägypten: Ausschreitungen zum Jahrestag der Revolution befürchtet

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Ägypten: Ausschreitungen zum Jahrestag der Revolution befürchtet

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Drei Jahre nach dem Sturz von Machthaber Husni Mubarak kommt Ägypten nicht zur Ruhe. Zum Jahrestag der Revolution befürchten Beobachter weitere Gewalttaten. Die Sicherheitslage in der Hauptstadt Kairo hatte sich in den letzten Tagen weiter zugespitzt.

Bei Ausschreitungen zwischen Anhängern der Muslimbruderschaft und Sicherheitskräften kamen in dieser Woche mindestens 16 Menschen ums Leben. Bombenanschläge forderten weitere Todesopfer. Eine nach eigenen Angaben von Al-Kaida inspirierte Gruppe hat für einen Teil die Verantwortung übernommen. Zuletzt war vor einer Kairoer Polizeistation eine Autobombe explodiert, ein Mensch wurde dabei verletzt.

Die Regierung beschuldigt die Muslimbruderschaft hinter den Terroranschlägen in Ägypten zu stecken. Diese bestreitet das entschieden. Die islamistische Organisation hatte die ersten freien Wahlen nach dem Sturz Mubaraks gewonnen, war aber Anfang Juli 2013 nach Massenprotesten vom Militär entmachtet worden.