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Ägypten: blutige Bilanz zum Jahrestag der Revolution

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Ägypten: blutige Bilanz zum Jahrestag der Revolution

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Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Regierungsgegnern in Ägypten sind offenbar doch mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst vermutet. Nach Medienberichten starben bei Protesten zum Jahrestag der Revolution landesweit mindestens 49 Menschen. Das Innenministerium in Kairo berichtete von mehr als 1000 Festnahmen.

Zum dritten Jahrestag des Revolutionsbeginns in Ägypten strömten am Samstag Zehntausende Anhänger der Führung mit ägyptischen Fahnen und Bildern des obersten Militärs, General Abdel Fattah al-Sisi, zum Tahrir-Platz im Zentrum von Kairo.

Gegenkundgebungen der Muslimbruderschaft löste die Polizei Augenzeugenberichten zufolge mit Gewalt auf. Die Übergangsregierung hatte zuvor strengste Sicherheitsvorkehrungen getroffen.