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Syrienkonflikt: Genfer Gespräche zu Gefangenenaustausch

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Syrienkonflikt: Genfer Gespräche zu Gefangenenaustausch

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Die syrischen Bürgerkriegsparteien haben ihre Gespräche fortgesetzt. In Genf vermittelt seit vergangenem Freitag der gemeinsame Sondergesandte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, direkt zwischen den Teilnehmern.

Die Tagesordnung sah für Sonntag Verhandlungen über einen möglichen Austausch von Gefangenen vor. Sowohl syrische Soldaten als auch Zivilisten könnten dabei freikommen. Sollten sich beide Seiten einigen, wäre dies der erste Austausch zwischen den Konfliktparteien seit Beginn des Bürgerkrieges im Jahr 2011.

Die Gespräche im Palais des Nations der UN sollen den Weg zu einer syrischen Übergangsregierung ebnen. Teile der Opposition werfen der Regierung vor, von dieser Frage ablenken zu wollen.

Zuvor hatten die Teilnehmer über die humanitäre Versorgung der seit Monaten isolierten Stadt Homs verhandelt. Im Juni 2013 hatten Regierungstruppen eine Offensive gestartet, um den Aufständischen die Kontrolle über einzelne Stadtteile zu entreißen. Die Gespräche dazu seien “mit halben Schritten” vorangegangen, man habe nicht viel erreicht, so Brahimi nach der Gesprächsrunde.