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Syrien-Gespräche kommen bei Machtfrage ins Stocken

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Syrien-Gespräche kommen bei Machtfrage ins Stocken

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Die Syrien-Friedensgespräche in Genf sind in eine Sackgasse geraten. Bei der Frage der künftigen Rolle von Präsident Baschar al Assad scheiden sich die Geister. Die Opposition besteht auf seinem Rücktritt und der Bildung einer Übergangsregierung. Die syrische Regierung legte einen Vorschlag vor, der dieses Szenario kategorisch ausschließt.

Bouthina Shaban, eine Beraterin des syrischen Präsidenten, erklärte: “Wir waren überrascht, dass dieser Entwurf von der Opposition abgelehnt wurde. Entweder sie ist nicht dazu in der Lage, Syrien und seine Souveränität anzuerkennen oder es ist ihr egal, was mit der syrischen Bevölkerung passiert.” Rema Fleihan, eine Vetreterin der Opposition, erwiderte: “Wir werden hier bleiben, bis wir unser Ziel erreicht haben. Wir wollen eine Übergangsregierung, wie sie von der Genf-1-Konferenz vorgesehen ist.”

Lakhdar Brahimi, der Syrienbeauftragte der Vereinten Nationen, will jetzt mit beiden Parteien Einzelgespräche führen, um zu klären, ob unter Umständen eine Annäherung möglich ist.