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20.000 Hühner Opfer der Vogelgrippe

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20.000 Hühner Opfer der Vogelgrippe

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Wegen der rasanten Ausbreitung des Vogelgrippevirus H7N9 haben die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong damit begonnen, 20.000 Vögel zu schlachten. Außerdem wurde für 21 Tage der Verkauf von Geflügel untersagt. Bei einer Kontrolle von Geflügel, das aus der südchinesischen Provinz Gunagdong stammt, war der Erreger festgestellt worden. In zwei Tagen beginnen die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest, eine Zeit in der traditionell viel Hühnerfleisch verkauft wird.

“Das ist ansteckend. Da esse ich lieber weniger Hühnerfleisch. Das macht Angst, besonders vor Neujahr. Das muss man ernst nehmen, Menschen sterben daran”, sagt die 62-jährige Hongkongerin Queeni Tsang.

Auch in mehreren süd- und ost-chiensischen Städten wurden Verkaufsverbote für Geflügel erlassen. Sie gelten für bis zu drei Monate. Seit Jahresanfang sind mindestens 20 Menschen an der Vogelgrippe gestorben, rund 120 wurden infiziert.