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Bangui: Das Morden geht weiter

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Bangui: Das Morden geht weiter

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In der Zentralafrikanischen Republik geht auch mit neuer Übergangspräsidentin und neuem Ministerpräsidenten das Morden weiter.

Übergangspräsidentin Catherine Samba-Panza und Regierungschef André Nzapayéké stehen den Feindseligkeiten zwischen Muslimen und Christen momentan machtlos gegenüber.

Trotz der Friedenstruppen und der französischen Streitkräfte vor Ort kam es erneut zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Rebellen beider Religionsgruppen.

Die muslimischen Seleka-Rebellen haben unterdessen auf Druck der Franzosen die Hauptstadt Bangui Richtung Norden verlassen. Sie hatten Bangui im März vergangenen Jahres in ihre Gewalt gebracht. Es wird berichtet, die Seleka-Einheiten würden sich in den Städten Sibut und Kaga Bandoro nördlich von Bangui neu formieren.

Rund 1600 französische und 4000 afrikanische Truppen versuchen, die Kämpfe der Milizen in der Zentralafrikanischen Republik zu beenden.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte betont, die Bundesrepublik werde keine Kampftruppen in die Zentralafrikanische Republik schicken, bisher vergeblich.