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Fed: Das große Rausschleichen?

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Fed: Das große Rausschleichen?

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Es ist Ben Bernankes letzte große Show. Der Chef der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) leitet zum letzten Mal den Offenmarktausschuss. Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten dürfte er an diesem Mittwoch die Anleihekäufe weiter reduzieren – man vermutet, um 10 auf dann 65 Milliarden Dollar im Monat – im Fachjargon “tapering”, “rausschleichen”.

Diese Aussicht hat in den vergangenene Tagen die Unsicherheit an den Finanzmärkten verstärkt – vor allem in einigen Schwellenländern, in Russland, Indien, Argentinien, der Türkei.

Analysten rechnen für das Jahresende 2013 mit einer robusten US-Wachstumsrate von – annualisiert – etwa 3,2 Prozent, nach 4,1 Prozent im dritten Quartal.

Ben Bernanke steht für die sogenannte quantitative Lockerung. Die Fed kaufte seit 2009 für hunderte Milliarden Dollar Staats- und Unternehmensanleihen direkt am Markt auf.

Dadurch steigerte die Notenbank die Dollarmenge im Finanzsystem und nahm Anlegern ein wenig die Möglichkeit, ihr Geld in Wertpapieren anzulegen – statt zu investieren.

su mit Reuters