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230 km/h: Drei Jahre Fahrverbot für britische Raser

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230 km/h: Drei Jahre Fahrverbot für britische Raser

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In Großbritanien greifen die Gerichte und die Polizei gegen Raser jetzt hart durch. Zwei britische Männer, die mit 231 km/h auf der Autobahn doppelt so schnell unterwegs waren wie erlaubt, dürfen jetzt drei Jahre lang nicht mehr Auto fahren. Der 21jährige Scott Richardson und der 26jährige James Burrows wurden zudem zu Gefängnisstrafen auf Bewährung verurteilt.

Die Verkehrspolizei führt ein Video vor, das die Fahrzeuge der beiden Männer zeigt. Sie seien dicht hintereinander auf der A19 in North Yorkshire unterwegs gewesen.

Und Dave Brown von der Verkehrspolizei meint: “Die heutige Verurteilung macht allen klar, wie ernst die Justiz den Kampf gegen Raser jetzt gegen nimmt. Die Bilder der Überwachungskamera zeigen deutlich, dass die beiden Fahrzeuge viel zu eng auffahren – und das bei extrem überhöhter Geschwindigkeit. Auch der kleinste Fehler hätte zu einer Katastrophe führen können – für die beiden jungen Männer, ihre Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer.”

Dave Brown berichtet, der Beamte, der die Überwachungskameras beobachtete, sei von der überhöhten Geschwindigkeit geschockt gewesen. Die britische Polizei setzt jetzt auch mehr und mehr mobile Kameras ein und versucht so, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Und sie setzt auf die abschreckende Wirkung der harten Urteile gegen Verkehrssünder.