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Jüdische Limo: Schelte für Scarlett Johansson

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Jüdische Limo: Schelte für Scarlett Johansson

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Die Hilfsorganisation Oxfam ist unzufrieden mit ihrer Botschafterin Scarlett Johansson. Der Star macht Werbung für eine israelische Sprudelmaschine, mit der man seine eigene Limonade herstellen kann. Das passt Israel-Kritikern und auch Oxfam nicht.

Sodastream ist eine israelische Firma, die ihre Ware an vielen Orten dieser Welt, aber auch in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland produziert. Ein Dorn im Auge der Hilfsorganisation, die – wie die EU auch – die jüdischen Siedlungen illegal nennt.

Daniel Birnbaum von Sodastream weist daraufhin, dass in seinem Unternehmen Menschen verschiedener Religionen friedlich zusammenarbeiten. Der Firmenchef sagt: “Wir sind einzigartig, denn bei uns arbeiten die unterschiedlichsten Leute. Palästinenser arbeiten Seite an Seite mit israelischen Arabern und israelischen Juden. 1200 bis 1300 Menschen arbeiten hier harmonisch und in Frieden miteinander. Darauf sind wir stolz. Wir hoffen, dass wir so zu einem friedlichen Miteinander und zu Frieden in der ganzen Region beitragen.”

Auch zwei amerikanische Getränkegiganten hatten ein Problem mit der Sodastream-Werbung. Allerdings aus ganz anderen Gründen. Ihrer Beschwerde wurde nachgegeben und Scarlett Johansson darf am Ende der Sodastream-Werbung nichts Schlechtes mehr über Coca-Cola und Pepsi sagen.